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Gutes tun, Prämien erhalten
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28.11.2011, 00:00 Uhr, Internet
(djd). Anfang Dezember 2011 startet eine kostenlose Internetbörse, die ehrenamtliche Freiwillige und Sozialinstitutionen bundesweit zusammenbringt. Mit präzisen Angaben zu Tätigkeiten und Zeitfenstern auf beiden Seiten soll "Doogood" (www.doogood.org) nicht nur den Pflegenotstand vermindern. Ziel ist es, die ehrenamtlich Tätigen zusätzlich mit Geschenken zu belohnen. Damit steht jetzt auch Unternehmen ein neues Instrument zur Verfügung, mit dem sie ihre Corporate Social Responsibility (CSR), also ihre soziale Verantwortung, beweisen können.
Effiziente und einfache Idee
Die neue Ehrenamtsakquise wird über das Internet bundesweit geregelt und koordiniert und ist ähnlich einer Partnerbörse aufgebaut. Auf der einen Seite geben Sozialinstitutionen die Tätigkeiten an, für die sie Helfer benötigen und die nahezu jedermann ausüben kann: spazieren gehen, vorlesen oder Spieltätigkeiten mit der exakten Zeitangabe. Auf der anderen Seite füllen Menschen, die ehrenamtlich helfen wollen, ihr Wunschprofil aus, ebenfalls mit konkreten Zeit- und Ortsangaben. Eine spezielle Software "matcht" dann Angebot und Nachfrage und bringt so Ehrenämtler und Sozialinstitution bedarfsgerecht zueinander.
Wer hilft, bekommt Geschenke
"Um mehr Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern, ist eine klare Anerkennung unabdingbar", beschreibt die Gründerin der Initiative, Janine von Stehlik, eine wichtige Säule des Portals. "Anerkennung sorgt nicht nur für mehr Ehrenamtliche, sie kann auch eine Motivation sein und ermöglicht es, die Wirtschaft mit einzubeziehen."
Die Grundfunktionen der Börse sind für alle Seiten kostenlos. Für jede im Ehrenamt geleistete Stunde bekommt der Helfende einen Anerkennungspunkt gutgeschrieben. Für eine geringe Registrierungsgebühr kann man aber auch Premium-Mitglied werden. Die Punkte - eine Stunde im Ehrenamt entspricht einem Punkt - lassen sich dann in Sach- und Bildungsprämien eintauschen, ähnlich dem Prämiensystem von Fluggesellschaften. Rund 1.000 unterschiedliche Prämien, vom Handygutschein bis zum Auto, wird es zum Start von "Doogood" Anfang Dezember 2011 geben. "Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, kostengünstig CSR zu betreiben und sich klar zum Ehrenamt zu bekennen. Die Abwicklung wird von uns übernommen", erklärt von Stehlik.
Helfende Hände werden dringend gebraucht
Der Bedarf nach mehr ehrenamtlich tätigen Menschen ist auf jeden Fall groß. Nicht erst nach dem Wegfall der Zivildienstleistenden wurde es düster in Sozialeinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen, wenn es um helfende Hände geht. "Rund vier Millionen Stunden fehlen laut offiziellen Statistiken täglich in deutschen Sozialinstitutionen wie Pflege- oder Tierheimen", weiß Jeanine von Stehlik.
Effiziente und einfache Idee
Die neue Ehrenamtsakquise wird über das Internet bundesweit geregelt und koordiniert und ist ähnlich einer Partnerbörse aufgebaut. Auf der einen Seite geben Sozialinstitutionen die Tätigkeiten an, für die sie Helfer benötigen und die nahezu jedermann ausüben kann: spazieren gehen, vorlesen oder Spieltätigkeiten mit der exakten Zeitangabe. Auf der anderen Seite füllen Menschen, die ehrenamtlich helfen wollen, ihr Wunschprofil aus, ebenfalls mit konkreten Zeit- und Ortsangaben. Eine spezielle Software "matcht" dann Angebot und Nachfrage und bringt so Ehrenämtler und Sozialinstitution bedarfsgerecht zueinander.
Wer hilft, bekommt Geschenke
"Um mehr Menschen für ein Ehrenamt zu begeistern, ist eine klare Anerkennung unabdingbar", beschreibt die Gründerin der Initiative, Janine von Stehlik, eine wichtige Säule des Portals. "Anerkennung sorgt nicht nur für mehr Ehrenamtliche, sie kann auch eine Motivation sein und ermöglicht es, die Wirtschaft mit einzubeziehen."
Die Grundfunktionen der Börse sind für alle Seiten kostenlos. Für jede im Ehrenamt geleistete Stunde bekommt der Helfende einen Anerkennungspunkt gutgeschrieben. Für eine geringe Registrierungsgebühr kann man aber auch Premium-Mitglied werden. Die Punkte - eine Stunde im Ehrenamt entspricht einem Punkt - lassen sich dann in Sach- und Bildungsprämien eintauschen, ähnlich dem Prämiensystem von Fluggesellschaften. Rund 1.000 unterschiedliche Prämien, vom Handygutschein bis zum Auto, wird es zum Start von "Doogood" Anfang Dezember 2011 geben. "Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, kostengünstig CSR zu betreiben und sich klar zum Ehrenamt zu bekennen. Die Abwicklung wird von uns übernommen", erklärt von Stehlik.
Helfende Hände werden dringend gebraucht
Der Bedarf nach mehr ehrenamtlich tätigen Menschen ist auf jeden Fall groß. Nicht erst nach dem Wegfall der Zivildienstleistenden wurde es düster in Sozialeinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen, wenn es um helfende Hände geht. "Rund vier Millionen Stunden fehlen laut offiziellen Statistiken täglich in deutschen Sozialinstitutionen wie Pflege- oder Tierheimen", weiß Jeanine von Stehlik.
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